Jun
11
die Flugsaison ist im Gange
by Wolfi
foo ist eine metasyntaktische Variable
by Wolfi
by Steffen
Termine: (siehe www.f3b.de)
Im Jahr 2010 zählen für die Contest-Wertung F3B erstmals die besten VIER Wettbewerbe!
| 10./11.04.2010 | A – Salzburg |
| 23.-25.04.2010 | D – Kirchheim – Kirchheim Open |
| Neuer Termin folgt | NL – Arnheim |
| 15./16.05.2010 | D – Neuhardenberg |
| 22./23.05.2010 | S – Örebro |
| 29./30.05.2010 | SF – Ruotsinpyhtää – Ironworkstrophy |
| 12./13.06.2010 | D – Kassel – Dörnbergpokal |
| 19./20.06.2010 | D – Dresden – Sonnenwendpokal |
| 26./27.06.2010 | CZE Ivancice – 3. International F3B Cup Brno |
| 07./08.08.2010 | D – Kulmbach – Plassenburgpokal |
| 28./29.08.2010 | D – Sputendorf – Spreepokal |
| 04./05.09.2010 | BEL- Anthisnes – 18th Summer Soaring Criterium |
| 18./19.09.2010 | D – Lünen -Lippeweidenpokal |
| 24.-26.09.2010 | D – München – Oktoberfestpokal |
by Wolfi
by Robby

“MIA” ist da
Spannweite 50cm
Abfluggewicht 3310g
Landezeitpunkt 03.51 Uhr
Alle Mädels und Papa sind wohlauf
by Wolfi
21.06.2009 – F3B Sonnwendpokal in Nardt bei Dresden- ein Wettbewerb vom Modellflugsportclub TU Dresden e.V.
Mit zwei neuen und einem altgedienten A-Modell haben wir uns zu dritt Freitag morgens zum ersten Mal auf den Weg nach Nardt gemacht und wurden dort auf dem Gelände des Aeroklubs Hoyerswerda bereits Nachmittags von Reinhard Dylla und seiner Aufbaumannschaft begrüßt. 
Wir konnten unser Zelt problemlos auf dem riesigen Gelände aufstellen und durften Freitags zum Aufbauen der Winden noch mit dem Auto in die Nähe der Startstelle fahren, was die Schlepperei unserer Ausrüstung angenehm erleichterte. Es handelt sich um ein sehr weitläufiges, ebenes Gelände für Großflugbetrieb und Modellflugbetrieb nebeneinander. Angrenzend an den Platz in ca. 80m Entfernung befindet sich parallel zur Startbahn der manntragenden Großflieger eine Waldkante, an der sich im Laufe des Wochenendes die ein oder andere thermische Ablösung entwickeln sollte. Dort in der Nähe sind auch die fußläufig erreichbaren Duschen für die Camper zu finden. Sehr positiv ist uns sofort die exquisite Platzstruktur aufgefallen: es gibt für Modellflieger eigentlich nichts was es nicht gibt: eine kurz gemähte große Rasenpiste, einen Hubschrauberplatz, eine Möglichkeit für Fesselflug, einen festen, überdachten Unterstand mit Sitzgelegenheit, ein Container mit angebautem, überdachtem Freibereich von dem aus die Bewirtung stattfand und zu guter letzt am Fangzaun neben der Piste angebracht eine Freuquenztafel mit Holzklammern, die wir auch gleich genutzt haben um noch einen Probestart in den späten Freitagshimmel zu zaubern.
Der Luxus war perfekt als klar war, daß es am Platz sogar eine 220V – Versorgung über Baustromverteiler gab. So war es uns möglich im Laufe des Wettbewerbswochenendes unsere Windenakkus ganz bequem mit den herkömmlichen Ladegeräten von zuhause nachzuladen. Zu allem Überfluß gab es bereits am Freitag abend am Platz frisches Faßbier aus ordentlichen Gläsern
. Der Freitag war Auftakt für ein schönes Wettbewerbswochenende an dem der Wind so nett war und vorwiegend aus einer Richtung kam, so daß während des gesamten Wochenendes die Winden nicht ein einziges mal umgebaut werden mußten.
Der Wettbewerb selbst war sehr gelungen; das Wetter war stellenweise thermisch sehr spannend. Hier war es eine Wonne, daß es keine Flugraumbeschränkungen gab – es gab mächtig Raum fürs Taktieren und man konnte sehen, wie vom Teilnehmerfeld wirklich das gesamte Gelände genutzt wurde. Bei den einen gings hoch und bei den anderen auch stellenweise genauso runter. Meine erkurbelten 560m während eines Zeitfluges lassen erahnen wie thermisch es stellenweise zuging. Beim Streckenfliegen brannte manchmal die Luft förmlich vor Spannung. Freud und Leid lagen dicht beeinander.
Der Ablauf des Wettbewerbs selbst gestaltete sich flüssig – hier machte sich positiv bemerkbar, daß die Ausrichter selbst aktive Wettbewerbspiloten sind. Da wird man unter Umständen sogar freundlich aufgefordert seine Antenne abzuholen, weil man gleich mit Fliegen dran sei
. Die Klingelanlage funktionierte hervorragend und war so aufgestellt, daß bei den letzten A-Wenden in Bodennähe die Sicht vom Piloten aufs Modell nicht behindert wurde. Eine prima Sache, die nicht selbstverständlich ist.
Wir haben uns mit unserem kleinen team an diesem Wochende so gut geschlagen wie es ging – mit dem freudigen Ergebnis, daß wir dieses Mal ohne Verwender nach Hause kamen. Steffen gelang es seinen Flieger verwenderfrei fliegen zu lassen und war dabei recht flott – er durfte sogar ein kleines Andenken für schnelle Getränke mit nach Hause nehmen. Das muß natürlich bei Gelegenheit noch standesgemäß eingeweiht werden ![]()
Die gute Verpflegung rundete das Bild ab – meine persönliche Bestnote erhielt das Frühstück am Platz. Das hatte den Namen Frühstück wirklich verdient: es gab belegte Brötchen und was ich besonders toll fand: Brötchen zum Selber schmieren. Zu einem großen Pott Kaffee konnte man sich gemütlich ein Brötchen mit diversen Sorten Marmelade oder Nutella selbst richten, ganz wie zuhause. Das Ganze kombiniert mit einem netten Schwatz mit der Küchenmannschaft: So kann man einen Tag beginnen.
Nach drei ganzen Durchgängen, zwei lustigen Wettbewerbstagen inclusive einer kurzen Schlechtwetterpause und einem fly-off bleibt zu sagen: Dresden, wir kommen gerne wieder !
ein paar Bilder vom Wettbewerb gibts hier
by Robby
by Oliver